Wim Hof Methode – Update Juli 2018

Bedingt durch den Urlaub habe ich die morgendliche Routine etwas durchbrochen und mein Gehirn hat sich an andere Abläufe gewöhnt. Wie jedem fällt es auch mir schwer Veränderungen zu erreichen. In den letzten Jahren habe ich aber gelernt, dass man diese durchbrechen kann.

Vor meinem Urlaub sahen meine Retention Times (Luftanhalten ohne Luft in der Lunge) so aus:

 

 

Screenshot Atemsession vom 13. April 2018

 

Wie man erkennen kann, waren meine Zeiten ziemlich gut. Seit einer Woche habe ich jetzt meine morgendliche Routine wieder eingeführt. Leider sind die Zeiten und auch der Fokus noch nicht so vorhanden. Allerdings merke ich, dass ich wieder auf dem richtigen Weg bin. Ab morgen werde ich auch wieder meine Yoga Übungen machen. Was ich aber seit August 2017 durchhalte ist das kalte duschen. Ich dusche mindestens zwei Minuten kalt. Auch nach dem Sport.

Darauf kann ich denke ich stolz sein. Fühlen tue ich mich immer noch gut. Wer die Wim Hof Methode nicht kennt und sich für ein gesundes Leben interessiert, der sollte sich damit einmal beschäftigen.

Meine Retention Times von heute morgen:

 

 

Update 20. Juli 2018

Bei meiner morgendlichen Atemübung lief es wieder bedeutend besser als am gestrigen Tag. Anscheinend ist es so, dass das Gefühl und die Ausschüttung der Hormone, die bei der WHM Atmung freigesetzt werden, stark Tagesform abhängig sind. Am heutigen morgen schaffte ich wieder spielend die drei Minuten Marke. Auf anraten meines Physiotherapeuten soll ich in den nächsten Tagen auf meine Yoga Übungen verzichten.

Die Sit-Ups und die Liegestütze werde ich ab heute wieder täglich durchführen. Es ist für mich immer noch faszinierend, dass man ohne Luft zu holen mehr als fünfzig Liegestützen machen kann. Mein bester Wert liegt sogar bei knapp über siebzig Stück.

Meine Bücherliste

Ich möchte hier in diesem Artikel einmal alle Bücher auflisten die ich in der letzten Zeit gelesen habe und die ich für empfehlenswert erachte.

Bücher zum Thema Erfolg

Persönlichkeitsentwicklung / Gesundheit

Coaching, Speaking, Präsentation

Autobiographien

Sport

 

 

 

 

*Hinweis in eigener Sache. Ich habe alles mit Amazon verlinkt, dass heißt nicht, das man nicht auch kleinere Buchhandlungen vernachlässigen sollte. Ich persönlich kaufe meine Bücher im Buchhandel.

Wim Hof Methode – Stand Juni 2018

In der Vergangenheit war hier auf dem Blog des Öfteren von der Wim Hof Methode gesprochen worden ( mehr Informationen hier ! ). Ich hatte davon im August des vergangenen Jahres gehört und dann mit dem kostenlosen Mini Kurs begonnen. Direkt nach dem Seminar in London 2017 habe ich mich dann dazu entschlossen die Methode zu erlernen und meldete mich zum 10 Wochen Online Kurs an. Bis Mitte Mai hatte ich auch täglich die Atemübungen gemacht. Leider ist dies im Urlaub etwas verloren gegangen. Im Moment mache ich zwei bis drei Mal die Woche die Atemübungen, verzichte aber komplett auf das Yoga, bzw. die Übungen. Am kalten duschen am Morgen und auch Allgemein halte ich jedoch fest. Ich dusche immer kalt.

Warum nur so wenig WHM? Ich weiß es nicht genau und es gibt auch keinen vernünftigen Grund damit zu brechen. Deshalb habe ich mir vorgenommen ab morgen auch mindestens vier bis fünf Mal die Woche die Atemübungen zu machen und mindestens drei Mal die entsprechenden Übungen.

Also demnächst wieder mehr über die Wim Hof Methode auf diesem Blog.

 

Besser Schlafen – Ein Leitfaden für Sportler

Statistisch gesehen schlafen in etwa 16 % der Deutschen schlecht. Sie leiden an Schlafstörungen. Das ist besonders schlecht für Sportler, da sich der Körper während der Schlafenszeit regeneriert. Ist das dem Körper nicht möglich, so führt es auf Dauer zu Schlappheit und allgemeinem Unwohlsein.

Du schläfst auch schlecht? Du brauchst sehr lange bis du endlich eingeschlafen bist? Du wachst in der Nacht oft auf und fühlst dich am Morgen unausgeschlafen?

Vielleicht können dir hier einige Tipps helfen.

  1. Der wohl wichtigste Tipp!

    Achte auf die richtige Schlafunterlage. Ja, ich weiß, es gibt die „Beste jemals getestete Matratze“ die von der Stiftung Warentest stets erwähnt wird. Man benötigt nicht einmal einen Lattenrost dafür und angeblich passt sie für jeden. Egal ob 60 kg oder mehr als 100 kg Körpergewicht.
    Nun du als Läufer müsstest es eigentlich besser wissen. Du kaufst doch auch nicht den Laufschuh der jedem passt. Oder? Ach so, den gibt es ja nicht. Aber eigentlich müsste es diesen doch auch geben. Oder?
    Einen der für Supinierer und Pronierer gleichermassen passt. Natürlich auch ohne Dämfung. Genau wie die „Beste Matratze“ für den Seitenschläfer und für den Rücken- oder Bauchschläfer passen soll.
    Jetzt wo du darüber nachdenkst, merkst du schnell, dass das nicht sein kann. Oder? Also kümmere dich um deine Schlafunterlage, lass dich von einem Schlafberater beraten.
    Du kannst mich auch gerne dazu befragen. Über Email oder das Kontaktformular.
  2. Die richtige ZudeckeAchte auf die richtige Zudecke. Es gibt Menschen, die einen hohen Wärmebedarf haben und solche, die nur wenig Wärmebedarf haben. Lasse dich auch hier fachmännisch beraten. Einige Hersteller beiten Decken in verschiedenen Wärmestufen an.
  3. Schlafzimmer 

    Für einen gesunden und erholsamen Schlaf ist auch die Räumlichkeit wichtig. Achten Sie auf eine dunklen, stillen Raum. Straßenbeleuchtungen und Lärm stark befahrener Straßen stören die Erholung. Wichtig ist es alle Lichtquellen abzuschalten und elektrische Geräte, vor Allem das Smartphone aus dem Schlafzimmer zu entfernen. Ebenfalls wichtig ist die Schlafzimmertemperatur
    Sie sollte zwischen 18 und 20 Grad Celsius liegen.

  4. Regelmäßige Schlafenszeit

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und benötigt so regelmäßige Schlafenszeiten. Die Schlafdauer sollte in etwa bei 7 bis 8 Stunden liegen. Wichtiger als die Zubettgehzeit ist die Aufstehzeit. Der Körper gewöhnt sich an sie und der Mensch wird etwa 7 bis 8 Stunden vorher auch müde. So pendelt sich die Schlafenszeit ein.
  5. Ernährung

    Schwerverdauliche, kohlenhydrathaltige und fettige Speisen sollten vor dem Schlafengehen vermieden werden. Sie beeinträchtigen den Darm und den Magen in der Nacht. Ernährungsmediziner empfehlen in etwa 4 Stunden vor dem zu Bett gehen keine großen Gerichte mehr zu sich zu nehmen.Auch sollte man auf Alkohol verzichten. Er macht müde, kann aber durch den Alkoholabbau im Körper zu einen leichten Schlaf und einer zu kurzen Tiefschlafphase führen. Ebenfalls sollte man auf Getränke mit Koffein verzichten. Koffein kann bis zu 12 Stunden oder länger im Körper aktiv sein.
  6. SchlafritualeJeder Mensch hat seine Rituale. Warum also nicht beim schlafen? Wer liest sich etwas entspannt, z.B. mit Meditation, oder wie ich es mache mein Erfolgstagebuch zu führen. Man kann auch einfach Musik hören. Alles als Ritual ausgelegt kann sich positiv auswirken.
  7. Vermeide elektrische GeräteAlle Geräte mit Monitoren strahlen blaues Licht aus, dieses kommt in der Natur nur im Sonnenlicht vor. Dem Körper wird signalisiert, dass wach bleiben soll. Das Schlafhormon (Melatonin) wird nicht gebildet und man wird nicht müde.Also Finger weg von Smartphones, Tablets oder Laptops kurz vor dem zu Bett gehen. Das verwenden von eBook Readern bleibt möglich, da diese in der Regel kein blaues Licht ausstrahlen

Deutsche Gebärdensprache 5

Vergangenes Wochenende habe ich zusammen mit meiner Frau an der Weiterbildung in Gebärdesprache teilgenommen. Wieder führte uns der Weg nach Heidelberg. Die Sprachschule war bisher immer unser Anlaufpunkt für Gebärdensprache. Wer nähere Informationen dazu haben möchte besucht am Besten deren Homepage. Unter www.gebaerdenverstehen.de findet man alle erdenklichen Informationen und auch die dortigen Kursangebote.

Wie immer hat sich die gleiche Gruppe wieder zusammen gefunden. Die Zeit seit dem DGS 4 Kurs war terminbedingt leider etwas länger als wir es hofften. Diesmal war wieder ein Dozentenkurs für die Gestaltung des Unterrichts da. 5 Teilnehmer dieses Kurses teilten sich die Unterrichtseinheiten. Wie immer war der Unterricht nicht langweilig und auch durch eine „Outdoor“ Einheit und einen Einkauf im nicht weit entfernten Supermarkt führten zu einigen interessanten Erkenntnissen. Wir waren fast 1 Stunde unterwegs, Zeit die wir nutzten um uns auch in Gebärden zu üben. Wir lernten Wegbeschreibungen und unterhielten uns auch sonst recht gut. Ich war positiv überrascht, dass ich noch recht gut mit Gebärden kommunizieren konnte. Leider hatten wir, wie auch in der Vergangenheit, wenig geübt.
Der Einkauf im Supermarkt gestaltete sich als einfache Aufgabe, die wir schnell und korrekt erledigten.

Nach der Mittagspause lernten wir noch einige Gebärden unter anderem wie man Bilder beschreibt und dergleichen mehr. Das Highlight war der Abend, wir gingen mit den Dozenten, der Inhaberin der Gebärdenschule und zwei weiteren Kursen in ein nahegelegenes Flammkuchen Restaurant. All-you-can eat Flammkuchen und sehr nette Unterhaltungen mit den Dozenten. Ein gelungener Abend.

Wir mussten dieses Mal wieder ein anderes Hotel buchen und landeten so im SEVEN DAY Boardinghouse. Ein gepflegtes Hotel mit geräumigen Studios. Wir buchten noch das Frühstück dazu und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Am Sonntag lernten wir alles zum Thema reisen oder besser Urlaub allgemein. Backen und Kochen. Mit sehr gut durchdachten Rollenspielen konnten wir wieder einen sehr guten Unterricht von den Dozenten genießen.

DGS 5 Urkunde

Auch der nächste Termin und die Themen wurden schon angesprochen. Wir freuen uns schon auf den Oktober, wenn es wieder losgeht.

 

 

Urlaub Kanada 2018 – Teil 2

Montreal

Für meine Bekannten war es wichtig, dass wir an diesem Tag auch zwei Spezialitäten essen sollten, Poutine und Smoked Meat. Sie fuhren mit uns zu einem führenden Restaurant, dass völlig überfüllt war. Lediglich draußen fanden wir noch drei Plätze. Das ist ja immer ein Zeichen, dass man in einem guten Restaurant ist. Es gab an diesem Abend auch Live Rockmusik. Also hatten wir schon einmal einen guten Eindruck. Hier können sie sich die Homepage anschauen. Das Essen schmeckte sehr gut und wenn wir einmal wieder in der Nähe sind, werden wir dem Restaurant wieder einen Besuch abstatten.

Smoked Meat Sandwich
Smoked Meat Sandwich
Poutine
Poutine

Gut man muss zugeben es ist nicht unbedingt ein Essen für einen Feinschmecker, aber wie schon gesagt es schmeckte gut.

Ottawa

An einem Montag, es war glücklicherweise schönes, sonniges Wetter machten wir uns auf den Weg nach Ottawa, der Hauptstadt Kanadas. Eine sehr schöne Stadt, die wir mit dem Hop-On-Hop-Off Bus ansahen. Wir hatten ja leider nur einen Tag dort. Nach der Bus Tour sind wir noch in einem Markt zum Essen gewesen. Auch hier hatten wir nicht schlecht gegessen.

Auf der Heimfahrt kauften wir noch ein paar Dinge für ein Barbecue ein.

Quebec

Der letzte Teil unserer Reise führte uns nach Quebec. Meines Erachtens nach, die schönste Stadt, die wir besuchten. Wir fuhren auch hier wieder mit dem Hop-On-Hop-Off Bus durch die Stadt. Es gab viel zu sehen, leider hatten wir nur diesen einen Tag für eine Stadtbesichtigung eingeplant. So entstanden lediglich Bilder vom Bus aus und in der Altstadt, wo wir auch abends gegessen hatten.

Île d’Orléans

Hier können sie sich etwas über die Insel belesen. Leider hatten wir für unseren geplanten halben Tag auf der Insel anderes Wetter gewünscht. Leider regnete es und es war sehr kalt. Wir hatten nur etwa 8 Grad und der Wind tat sein übriges. Es fühlte sich an wie im Winter. Nachdem wir am Vortag 29 Grad hatten, war es schon etwas gewöhnungsbedürftig. Aber wir machten das Beste daraus. Wir fuhren eine runde um die Insel und sahen uns die Chcolaterie an tranken dort einen Kaffee und fuhren dann in Richtung des Parc de Monmorency. Wieder über die einzige Brücke (Pont de l’île d’Orléans) zum Montmorency-Fall. Bis dahin hatte sich am Wetter nur geändert, dass es weniger regnete. Wir hielten uns aus diesem Grunde auch nur etwa eine Stunde dort auf. Hier können sie sich etwas über den Fall informieren.

Trois-Rivières

Trois-Rivières war die letzte Stadt auf unserer Kanadareise. Geplant war ein einstündiger Aufenthalt am Sankt-Lorentz-Strom. Ich nutzte die Gelegenheit und rauchte eine schöne Zigarre. Bilder haben wir nur wenige hier gemacht. Wir wollten auf dem Weg zum Flughafen nur kurz pausieren und das war auch alles was wir hier taten.

Hoffentlich bald einmal wieder ….

Ich werde den Text und auch noch Bilder in den nächsten Tagen 
und Wochen ergänzen.

Urlaub in Kanada 2018 – Teil 1

Nachdem leider unser im Februar vorgesehener Golfurlaub aus terminlichen Gründen ausgefallen ist, stellte sich die Frage „Was tun in 2018?“. Schnell fanden wir eine Antwort, schon lange wollten wir Freunde in Kanada besuchen und entschlossen uns dies auch in die Tat umzusetzen. Wie immer bei solchen Reisen kümmerte ich mich um die ganze Organisation der Reise selbst, d.h. Hotels suchen, Was gibt es zu sehen und dergleichen mehr.

Die geplante Route war Montreal, Toronto, Niagara Falls, Montreal, Ottawa und letzten Endes noch Quebec. Das ganze mit einem Mietwagen. Wie sich herausstellen sollte sind die Distanzen zwischen den Städten für einen deutschen nicht unbedingt leicht einzuschätzen. Auf der Landkarte sieht alles relativ Nahe aus. Eine Erkundung Kanadas ohne Fahrzeug ist meines Erachtens auch gar nicht möglich. Vielleicht empfiehlt sich auch das anmieten eines Wohnmobils, wenn man mehr Flexibilität benötigt.

Montreal

Wir haben uns wie immer auf unseren Flügen für die Lufthansa entschieden. Der Flug war angenehm. Der Flug dauerte 8 Stunden.

Die Einreise nach Kanada war schnell und ohne große Probleme. Es gab Terminals an denen man sich anmeldete. Nach einigen Fragen und dem Scannen des Reisepasses wurde ein Papier ausgedruckt und ging damit durch die Personenkontrolle. Auch das abholen der Koffer war schnell.

Angekommen in Montreal holten wir zuerst den Mietwagen direkt am Flughafen ab. Es war nicht das gewünschte Modell, aber das Upgrate entschuldigte dieses Versehen. Mit dem Wagen ging es dann zu unseren Bekannten nach Hause, wo wir die ersten beiden Nächte verbringen wollten. Der Tag klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

Am folgenden Tag reisten wir zu einer Alpakafarm etwa 2 Stunden entfernt, bei der Gelegenheit besuchten wir noch ein Weingut und machten dort eine kleine Weinprobe. Auf dem Rückweg sahen wir uns noch eine kleine Stadt mit ihrem schönen Blick auf den Lac St. Louis an. Ein gelungener Start in den Urlaub. Was mir bereits aufgefallen ist, ist das die Preise vernünftig sind. So in etwa auf deutschem Niveau. Lediglich Alkohol war etwas teurer.

Toronto

Am Montag fuhren wir von Montreal nach Toronto, eine Strecke von meinem Wohnort nach Hamburg. Etwa 550 km lang mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h, die erlaubte maximale Geschwindigkeit in Kanada. Am späten Nachmittag trafen wir dort ein und wurden auch vom Eigentümer des angemieteten Appartements empfangen. Das Appartement entpuppte sich als Glücksgriff. Die Lage im angesagtesten Viertel von Toronto. Einfach auch mal Glück gehabt.

Toronto ist in vielen belangen wie New York, nur wesentlich kleiner und auch nicht ganz so teuer. Wir hatten im Vorfeld den Citypass gebucht und wollten uns in den drei Tagen in Toronto die Hauptsehenswürdigkeiten anschauen.

  • Ripley’s Aquarium
  • CN Tower
  • Royal Ontario Museum

Zeitlich haben wir die beiden anderen Aktivitäten leider nicht mehr geschafft.

Toronto
Toronto

 

Niagara Falls

Ein sogenanntes MUST-SEE in Kanada sind natürlich die Niagara Falls, die Stadt selbst ist völlig auf den Tourismus ausgerichtet, was man an den dort doch höheren Preisen auch schnell erkennen kann. Wir hatten das Sheraton mit Blick auf die Falls gebucht.

Niagara Falls mit "Maid-off-the-mist"
Niagara Falls mit „Maid-off-the-mist“

Ein Erlebnis war in jedem Fall die Fahrt auf dem Schiff nahe an die Falls heran. Ein feuchtes, aber dennoch sehr schönes Erlebnis. Sollte, nein, muss man getan haben.

Die Möglichkeit hinter die Falls zu blicken, also „Behind the Falls“, war meiner Ansicht nach die Sache nicht wert. Es gibt zwei Stollen, die hinter die Falls führen. Das ist im Prinzip schon alles. Es gibt noch außerhalb eine Plattform von der man schöne Bilder machen kann, aber das war es dann auch schon.

Behind the Niagara Falls
Behind the Niagara Falls

Back to Montreal

Von den Niagara Falls ging es dann mit einigen Pausen an den Raststätten zurück nach Montreal. Hier vielleicht eine kleine Anmerkung zu den On Route Stopps. Die Toiletten waren immer sauber und die Preise, die man für Burger, Pizza, Kaffee entrichten musste waren denen in den Städten gleich. Also keine Abzocke an den Raststätten wie wir es hier aus Deutschland kennen. Auch für die Toiletten wurde keine Gebühr verlangt. Auch sieht man an diesen Stopps, dass Deutschland ein Entwicklungsland im digitalen Segment ist. Es gibt ausnahmslos kostenfreies W-Lan in nahezu allen öffentlich zugänglichen Räumen und Restaurants.

Montreal

Am folgenden Tag besuchten wir Montreal City. Eine sehr schöne Stadt, wir wurden von unseren Bekannten durch die Stadt geführt, sind mit einem Riesenrad im Hafen gefahren und haben gut in einer der kleinen Restaurants im Hafenviertel gegessen. Der Gang durch die Stadt zeigte sehr schöne Gebäude und erinnert in vielen baulichen Strukturen sehr an Europa.

Basilique Notre-Dame de Montréal
Basilique Notre-Dame de Montréal

Beeindruckend war auch die Kirche auf dem höchsten Punkt von Montreal. Das L’Oratoire Saint-Joseph du Mont-Royal ist in seiner Größe beeindruckend. Wir waren etwas länger dort, weil an diesem Sonntag ein Konzert dort stattfand, welches wir uns anhören wollten.

L’Oratoire Saint-Joseph du Mont-Royal

Dort gibt es eine Treppe mit 99 Stufen, die ausschließlich von Pilgern genutzt werden darf, die auf Knien hinaufsteigen. Ich kann mir so etwas ja überhaupt nicht vorstellen, aber ich habe vier Personen gesehen, die auf Knien die Treppen hinaufgingen und dann den Weg bis zum Altar auf Knien beendeten.

 

Wim Hof Method – Atmung

Abermals eine sehr intensive Atemsession abgeschlossen. Es ist wirklich faszinierend. Heute drei Mal über 4 Minuten Retention Times (= Luft anhalten ohne Luft in den Lungen). Gestern und heute habe ich auch ein Youtube Video benutzt, welches durch eine Breathing Session führt. Wieder hatte ich das kribbeln in den Fingern und das leichte Gefühl im Kopf, dass ich aber nicht bei jeder Atemsession habe. Würde gerne wissen, ob es anderen auch so geht und würde mich über Kommentare sehr freuen.

Leider vernachlässige ich im Moment den allgemeinen Sport ein wenig. Ich denke, dass ich Schwierigkeiten habe mich zu motivieren. Warum? Ganz einfach, mir fehlt ein Ziel. Ich gehe ja nur laufen um mich etwas fit zu halten und dann ist schnell der innere Schweinhund da, der mich dann überredet andere Dinge zu tun. Vielleicht sollte ich mir wirklich mal wieder ein Ziel suchen. Einen Stadtmarathon oder ähnliches. Das muss ich aber noch überlegen.

Hier ein Screenshot von der heutigen Atemsession.

Screenshot Atemsession vom 13. April 2018
Screenshot Atemsession vom 13. April 2018

Wim Hof Methode

Screenshot WIM HOF Homepage

Seit dem 22. August 2017 mache ich nun die WHM (Wim Hof Method), inklusive dem 10 Wochen Online Kurs. Ich muss sagen, dass es mir sehr viel gebracht hat. Ich fühle mich entspannter, lass mich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Ich habe gelernt meinen Körper mehr zu kontrollieren. Meine körperliche Flexibilität hat stark zugenommen.

Also ich bin rundum überzeugt. Sicher ist die Methode kein Allheilmittel für gesundes Leben, aber ich denke jeder  kann etwas für sich aus der WHM herausnehen.

Was die Erkältungshäufigkeit angeht, muss ich sagen, dass ich gut durch gekommen bin. Selbst in der Zeit, in der jeder heftig und auch lang erkrankt war, hatte ich mir nur eine leichte Erkältung eingefangen. Allso auch hier alles im „grünen“ Bereich.

Wie haben sich meine Retention Times (Zeit des Luftanhaltens, mit leerer Lunge) entwickelt? Im August waren die Zeiten etwa bei 1:15 Minuten im Durchschnitt und heute? Wahnsinn, am 08. April 2018 waren es 3:11 Minuten und im Maximum bisher 3:52 Minuten.

Hier ein Bild der Atemsession von heute:

Retention Times  am 08. April 2018
Retention Times
am 08. April 2018

Ich bin immer noch faziniert, wie der menschliche Körper sich an extreme anpassen kann. Auch die kalten Duschen, die ich im Schnitte 2 Minuten lang und jeden Tag nehme machen mir nichts mehr aus.

Nur muss ich einmal überlegen, wie ich den kommenden Monaten Eisbäder nehme? Wahrscheinlich muss ich mir dann einige Kilo Eis für die Badewanne kaufen. Na mal sehen.

Ich bin so begeistert von der Wim Hof Methode, dass ich sie auch anderen Menschen zugänglich machen möchte. Für mein Umfeld habe ich bereits einen Vortrag über meine Erfahrungen erstellt, den ich in den nächsten Wochen auch präsentieren möchte. Ich bin auch am überlegen, ob ich nicht im kommenden Jahr den Wim Hof Instruktor Kurs belegen soll.

Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Hier noch einige Tipps:

Die kostenlose WIM HOF APP für iphone:

https://itunes.apple.com/us/app/wim-hof-method/id890471578?mt=8

Die kostenlose WIM HOF APP für google:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiq0YqHjKraAhWCZVAKHSSQAsQQFggwMAA&url=https%3A%2F%2Fplay.google.com%2Fstore%2Fapps%2Fdetails%3Fid%3Dnl.deckeron.apps.innerfire%26hl%3Dde&usg=AOvVaw2WnUIZiQiZ__Ij06FB2WQD

Dieses Buch von Scott Carney ist ebenfalls sehr empfehlenswert!*

ebenfalls gut ist dieses Buch „Becoming the Iceman“*

Und hier der Link zu einer guten Doku über Wim Hof

* Hier eine kleine Randnotiz, ich kaufe meiner Bücher nicht bei Amazon, ich empfehle den Manar Buchladen einer Freundin von mir. Man schickt ihr einfach die ISBN Nummer des Buches und zwei Tage später hat man es zu Hause und muss sich keine Gedanken über schlechte Arbeitsbedingung für die Mitarbeiter von Amazon machen. Hier ihre Email Adresse: manarbuchladen@gmx.de.

 

Wim Hof und Erkältungen

Diese Woche war es so weit. Die Erkältungswelle hat mich auch erwischt. Unter den Voraussetzungen, dass ich letztes Wochenende beim Gebärdensprachkurs bereits mit vielen Viren attackiert wurde, hatte ich viel Glück, dass es nicht schlimmer war. Eine Woche lang hat mein Körper gekämpft, aber irgendwann war wohl die Keimzahl auch für meinen durch die „Wim Hof Methode“ gestärketen Körper zu viel.

Wenn ich so die vergangenen Jahre revue passieren lasse stelle ich fest, dass ich viel weniger erkrankt bin als früher. Statt drei bis vier Erkältungen in einer Saison hatte ich bis jetzt erst eine. Wie schon erwähnt, wenn ich bedenke, dass ich früher wahrscheinlich schon nicht ohne Erkältung aus dem Gebärdensprachkurs gekommen wäre. In der letzten Woche hat es sich bereits angekündigt, ich fühlte mich nicht sonderlich gut und merkte, dass etwas nicht stimmt. Am Wochenende habe ich gemerkt, dass ich eine Erkältung habe, die aber erst am Dienstag und Mittwoch ihren Höhepunkt erreichte. Ich habe kontinuierlich weiter meine Atemübungen der Wim Hof Methode gemacht. Gestern ging es mir dann erheblich besser und heute am Freitag habe ich lediglich noch Husten.

Heute morgen konnte ich bereits meine Atemretentions auf im Schnitt wieder auf 3:03 Minuten steigern. Die vergangenen Tage hatte ich die Zeiten nicht gestoppt.

Am Wochenende werde ich probieren, wieder Yoga zu machen und wenn ich mich besser fühle werde ich auch wieder Kaltwasserbäder nehmen und wieder kalt duschen.