Wim Hof Methode – Update August 2018

Nachdem ich nach meinem Urlaub den Fokus etwas verloren habe, kehre ich langsam wieder zu meiner täglichen Routine zurück. Ab der kommenden Woche möchte ich den 10 Wochen Online Kurs wiederholen. Auch bin ich gerade am überlegen ob ich nicht noch den Fundamentals Kurs buchen soll. Falls jemand Erfahrungen mit beiden hat, kann er mir ja einmal Feedback geben.

Was ich täglich beigehalten habe ist, dass ich nur noch kalt dusche. Ohne Ausnahmen und das seit über einem Jahr. Mit den Atemübungen habe ich vor kurzem wieder begonnen. Mein Ziel ist es vier Mal die Woche Atemübungen und Yoga Übungen zu machen.

Hier meine aktuellen Retention Times.

Wer die Wim Hof Methode nicht kennen sollte hier einige Links.

Kostenfreier Wim Hof Kurs.

Gesundheitstag Alzey

Wann?

Am 29. September 2018 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

WO?

In den Räumen der Firma Betten-Rauch GmbH, Nibelungenstr. 30, 55232 Alzey

EINTRITT?

Der Veranstaltungseintritt ist kostenfrei. Die Ticketanzahl ist allerdings begrenzt.

Tickets sind kostenfrei buchbar unter diesem Link

https://www.eventbrite.de/e/gesundheitstag-alzey-tickets-48948923548

Vortrag: Andreas Weber

Mit BEMER die Mikrozirkulation verbessern – Heilung unterstützen

Auswirkung einer gestörten Mikrozirkulation erkennen – „Unser Blut-Kreislauf im Wechsel mit gezielter körperlicher Anwendung“

„Kleine Blutgefäße – große Gesundheit“!

Für die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit sowie für Heilungs- und Regenerationsprozesse im menschlichen Körper ist eine gute Durchblutung des Organismus Grundvoraussetzung.

Die American Heart Association veröffentlichte dazu am 4. Nov. 2016:

„Erkrankungen der kleinen Gefäße sind Ursache großer Erkrankungen“ wie z. B.

– Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall
– Multiple Sklerose, Parkinson
– degenerative Erkrankungen des Muskel- und Skelettapparats

Wie Sie Ihre Gesundheit schützen, Ihre Heilung unterstützen, mit dem zurzeit wirksamsten und modernsten Behandlungskonzept im Bereich der Prävention, erfahren Sie in diesem Gesundheitsvortrag.

Vortrag: Katja Brillante

Trinkwasser aktuell… Wie rein muss unser Wasser wirklich sein???

Was (ser) trinkst Du?

Während das Gesundheitsbewußtsein der Verbraucher für Bio-Lebensmittel in den letzten Jahren boomt, wurde bislang dem Lebensmittel Nummer Eins, dem Trinkwasser, deutlich weniger Aufmerksamkeit geschenkt.

Jeder denkt, er hat das beste Wasser;

Doch die kontinuierliche Aufklärungsarbeit der Medien, Mediziner, Wissenschaftler und Ernährungsfachleute offenbart immer deutlicher, daß die Trinkwasserqualität, sowohl beim Leitungswasser, als auch bei Mineralwässern, bei weitem nicht das hält, was allgemein angenommen wird.

Ca. 1950 im Wasser enthaltene Substanzen werden nicht geprüft, da es dafür keine gesetzlichen Vorgaben gibt. Hausleitungen sowie Armaturen können ferner die Qualität erheblich verändern.

Ob Übergewicht, Rückenschmerzen, Asthma oder Allergien, Konzentrationsmangel, Kopfschmerzen, Migräne, ja sogar Cellulite wird durch die Wasserqualität rege beeinflusst.

Wie ist es um ihr Trinkwasser bestellt?

Informieren Sie sich am Gesundheitstag vor Ort und sichern Sie sich ihren persönlichen Trinkwassertest im Wert vom 99,00 €.

Vortrag:

Arztvortrag zum Thema „Rückenschmerzen“

 

Der Marathonmanger

Es liegt lange zurück, vergessen konnte ich es doch nicht. Ich trauere auch der Entscheidung von damals häufiger nach. Auch wenn ich der Meinung bin, dass jede Entscheidung auch postive Seiten hat. Vielleicht wäre ich jetzt nicht an dem Punkt meinen lang gehegten Traum zu verwirklichen.

Als ich noch aktiver Radsportler war wollte ich immer das Race across america bestreiten und auch beenden. Wer es nicht kennt, dass RAAM gilt als das härteste Radrennen der Welt. Es ist ein Einzelzeitfahren von Oceanside in Californien nach Annapolis in Maryland. Etwa 4800 km gilt es dabei zurück zulegen. Die damals gängige Strategie war zu starten und so lange rad zufahren, bis man übermüdet vom Rad steigen muss. Lange dachte ich darüber nach und entwickelte eine Strategie. 17 – 18 Stunden am Tag zu fahren und den Rest in einem Hotel oder Wohnmobil zu schlafen. Eine Technik, die damals niemand für möglich hielt. Ich fragte einige meiner Bekannten Extremradfahrer und alle meinten, dass es unmöglich ist das RAAM so zu finishen. Nach sehr reiflicher Überlegung hatte ich damals davon abgesehen das Projekt in Angriff zu nehmen. Die Zweifel, die meine damaligen Radfreunde, mir ins Gehirn pflanzten erwiesen sich als zu mächtig, so dass das Projekt für mich damals erledigt war. Ich verlor den Radsport etwas aus den Augen, mangels interessanter Ziele. Erst 2006 beendete ein deutscher Radsportler das RAAM mit genau der Strategie, die ich Jahre zuvor schon im Kopf hatte. Ein harter Schlag für mich. Allerdings auch eine der wichtigsten Erfahrungen meines Lebens.

Lasse dir niemals von anderen einreden, dass irgendein Traum oder Ziel 
nicht erreichbar ist. Glaube an deine Ziele und bleibe fokussiert.

Damals wollte ich Menschen inspirieren sich große Ziele zu setzten. Ich wollte ihnen zeigen, wie man seine Ziele definiert und wie man diese auch konkret umsetzen kann. Zu dieser Zeit hatte ich leider beruflich einige Probleme und verlor den Fokus auf meine eigentlichen Ziele. Bis ich vor einem Jahr an einem BrainDay von Oliver Geisselhart teilnahm. Dabei sollten wir uns gedanken zu unseren Zielen machen und ich stellte fest, dass der Lebenstraum Coach/Speaker zu werden immer noch in mir ruht. Ich habe geschaut, was ich besonders gut kann und habe im vergangenen Jahr wieder alle meine Bücher über Sport, Ziele und Persönlichkeitsentwicklung abermals gelesen und mir ein entsprechendes Projekt erdacht.

Mit „Der Marathon Manager“ will ich Menschen inspirieren in unserer doch sehr stressigen Zeit und dem stressigen Arbeits- und Privatleben, sich Ziele zu suchen und diese auch umzusetzen.

Mein Warum?

Ich war schon immer begeistert von Menschen, die fast unmögliches erreicht haben.

  • 24 Stunden am Stück laufen?
  • 217 km durch das Death Valley laufen (bei etwa 50 Grad Celcius)
  • 100 km am Stück laufen
  • Marathon zu laufen
  • Halbmarathon
  • einen Ironman zu finishen

Für mich im Jahr 2002 unerreichbar. Nachdem ich 2000 aufhörte Rad zufahren und einige Kilogramm an Gewicht zunahm und dann 2002 mein damaliges Unternehmen unterging war die Motivation für Sport bei Null. Ich brauchte dringend einen Job. Ich war im Verkauf tätig, aber das wurde beim Einbruch des Neuen Marktes damals nicht gesucht. Eine Notlösung musste her. Mein Studium finanzierte ich teilweise dadurch, dass ich beim DRK als Rettungssanitäter arbeitet. Ich bewarb mich und bekam den Job, bildete mich noch weiter zum Rettungsassistenten. Wir bauten ein Haus und ich war im Hamsterrad angekommen. Etwa 50 Stunden Bereitschaftdienst pro Woche, Hausbau, usw. Es blieb wenig Freitzeit. Keine gute Voraussetzung um sich ein sportliches Ziel zu stetzen. In der damals gängigen Marathonliteratur sprachen alle, davon, dass man für ein erfolgreiches Marathonfinish mit einer Trainingszeit von etwa 10 Stunden planen soll. Ein Wochenpensum, welches ich unmöglich durchführen konnte. Ich machte mir Gedanken, wie ich mein damaliges Radtraining gestaltet und ich versuchte genau das auch beim Laufen einzusetzen. Ich starte im Juli und lief meinen ersten Marathon Ende Oktober. Meine Zielzeit 4:20 Stunden, also gar nicht schlecht für den ersten Marathon. Im Januar lief ich mit einem 50 km Lauf meinen ersten Ultramarathon. Es folgten viele Marathon und Ultraläufe. Meine durchschnittliche Trainingszeit dafür unglaubliche 3 Stunden pro Woche.

Auch bei meinen Ironman Trainings hielt ich es genauso. Ich trainierte nie mehr als 8 Stunden die Woche, es war ja auch nicht mein Ziel eine Topplatzierung zu erreichen. Mir ging es nur darum an den Ironman teilzunehmen und diese auch zu finishen. So schaffte ich es auch einen der härtesten Ironman, den auf Lanzarote, zwei Mal zu finishen. Zwar mit kleinen Problemen, die ich in einem anderen Post einmal beschreiben werde.

Ich möchte mit dem Projekt „der Marathon Manager“ zeigen, dass alle in der Lage sind einen Marathon zu finishen, wenn sie meine Methode anwenden auch mit wenig Zeitaufwand.

Mehr Informationen hierzu gibt es bald auf der Internetseite www.dermarathonmanger.de befindet sich derzeit im Aufbau.

 

 

 

 

 

Meine Bücherliste

Ich möchte hier in diesem Artikel einmal alle Bücher auflisten die ich in der letzten Zeit gelesen habe und die ich für empfehlenswert erachte.

Bücher zum Thema Erfolg

Persönlichkeitsentwicklung / Gesundheit

Coaching, Speaking, Präsentation

Autobiographien

Sport

 

 

 

 

*Hinweis in eigener Sache. Ich habe alles mit Amazon verlinkt, dass heißt nicht, das man nicht auch kleinere Buchhandlungen vernachlässigen sollte. Ich persönlich kaufe meine Bücher im Buchhandel.

Wim Hof Methode – Update Juli 2018

Bedingt durch den Urlaub habe ich die morgendliche Routine etwas durchbrochen und mein Gehirn hat sich an andere Abläufe gewöhnt. Wie jedem fällt es auch mir schwer Veränderungen zu erreichen. In den letzten Jahren habe ich aber gelernt, dass man diese durchbrechen kann.

Vor meinem Urlaub sahen meine Retention Times (Luftanhalten ohne Luft in der Lunge) so aus:

 

 

Screenshot Atemsession vom 13. April 2018

 

Wie man erkennen kann, waren meine Zeiten ziemlich gut. Seit einer Woche habe ich jetzt meine morgendliche Routine wieder eingeführt. Leider sind die Zeiten und auch der Fokus noch nicht so vorhanden. Allerdings merke ich, dass ich wieder auf dem richtigen Weg bin. Ab morgen werde ich auch wieder meine Yoga Übungen machen. Was ich aber seit August 2017 durchhalte ist das kalte duschen. Ich dusche mindestens zwei Minuten kalt. Auch nach dem Sport.

Darauf kann ich denke ich stolz sein. Fühlen tue ich mich immer noch gut. Wer die Wim Hof Methode nicht kennt und sich für ein gesundes Leben interessiert, der sollte sich damit einmal beschäftigen.

Meine Retention Times von heute morgen:

 

 

Update 20. Juli 2018

Bei meiner morgendlichen Atemübung lief es wieder bedeutend besser als am gestrigen Tag. Anscheinend ist es so, dass das Gefühl und die Ausschüttung der Hormone, die bei der WHM Atmung freigesetzt werden, stark Tagesform abhängig sind. Am heutigen morgen schaffte ich wieder spielend die drei Minuten Marke. Auf anraten meines Physiotherapeuten soll ich in den nächsten Tagen auf meine Yoga Übungen verzichten.

Die Sit-Ups und die Liegestütze werde ich ab heute wieder täglich durchführen. Es ist für mich immer noch faszinierend, dass man ohne Luft zu holen mehr als fünfzig Liegestützen machen kann. Mein bester Wert liegt sogar bei knapp über siebzig Stück.

Wim Hof Methode – Stand Juni 2018

In der Vergangenheit war hier auf dem Blog des Öfteren von der Wim Hof Methode gesprochen worden ( mehr Informationen hier ! ). Ich hatte davon im August des vergangenen Jahres gehört und dann mit dem kostenlosen Mini Kurs begonnen. Direkt nach dem Seminar in London 2017 habe ich mich dann dazu entschlossen die Methode zu erlernen und meldete mich zum 10 Wochen Online Kurs an. Bis Mitte Mai hatte ich auch täglich die Atemübungen gemacht. Leider ist dies im Urlaub etwas verloren gegangen. Im Moment mache ich zwei bis drei Mal die Woche die Atemübungen, verzichte aber komplett auf das Yoga, bzw. die Übungen. Am kalten duschen am Morgen und auch Allgemein halte ich jedoch fest. Ich dusche immer kalt.

Warum nur so wenig WHM? Ich weiß es nicht genau und es gibt auch keinen vernünftigen Grund damit zu brechen. Deshalb habe ich mir vorgenommen ab morgen auch mindestens vier bis fünf Mal die Woche die Atemübungen zu machen und mindestens drei Mal die entsprechenden Übungen.

Also demnächst wieder mehr über die Wim Hof Methode auf diesem Blog.

 

Besser Schlafen – Ein Leitfaden für Sportler

Statistisch gesehen schlafen in etwa 16 % der Deutschen schlecht. Sie leiden an Schlafstörungen. Das ist besonders schlecht für Sportler, da sich der Körper während der Schlafenszeit regeneriert. Ist das dem Körper nicht möglich, so führt es auf Dauer zu Schlappheit und allgemeinem Unwohlsein.

Du schläfst auch schlecht? Du brauchst sehr lange bis du endlich eingeschlafen bist? Du wachst in der Nacht oft auf und fühlst dich am Morgen unausgeschlafen?

Vielleicht können dir hier einige Tipps helfen.

  1. Der wohl wichtigste Tipp!

    Achte auf die richtige Schlafunterlage. Ja, ich weiß, es gibt die „Beste jemals getestete Matratze“ die von der Stiftung Warentest stets erwähnt wird. Man benötigt nicht einmal einen Lattenrost dafür und angeblich passt sie für jeden. Egal ob 60 kg oder mehr als 100 kg Körpergewicht.
    Nun du als Läufer müsstest es eigentlich besser wissen. Du kaufst doch auch nicht den Laufschuh der jedem passt. Oder? Ach so, den gibt es ja nicht. Aber eigentlich müsste es diesen doch auch geben. Oder?
    Einen der für Supinierer und Pronierer gleichermassen passt. Natürlich auch ohne Dämfung. Genau wie die „Beste Matratze“ für den Seitenschläfer und für den Rücken- oder Bauchschläfer passen soll.
    Jetzt wo du darüber nachdenkst, merkst du schnell, dass das nicht sein kann. Oder? Also kümmere dich um deine Schlafunterlage, lass dich von einem Schlafberater beraten.
    Du kannst mich auch gerne dazu befragen. Über Email oder das Kontaktformular.
  2. Die richtige Zudecke

    Achte auf die richtige Zudecke. Es gibt Menschen, die einen hohen Wärmebedarf haben und solche, die nur wenig Wärmebedarf haben. Lasse dich auch hier fachmännisch beraten. Einige Hersteller beiten Decken in verschiedenen Wärmestufen an.

  3. Schlafzimmer

    Für einen gesunden und erholsamen Schlaf ist auch die Räumlichkeit wichtig. Achten Sie auf eine dunklen, stillen Raum. Straßenbeleuchtungen und Lärm stark befahrener Straßen stören die Erholung. Wichtig ist es alle Lichtquellen abzuschalten und elektrische Geräte, vor Allem das Smartphone aus dem Schlafzimmer zu entfernen. Ebenfalls wichtig ist die Schlafzimmertemperatur
    Sie sollte zwischen 18 und 20 Grad Celsius liegen.

  4. Regelmäßige Schlafenszeit

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und benötigt so regelmäßige Schlafenszeiten. Die Schlafdauer sollte in etwa bei 7 bis 8 Stunden liegen. Wichtiger als die Zubettgehzeit ist die Aufstehzeit. Der Körper gewöhnt sich an sie und der Mensch wird etwa 7 bis 8 Stunden vorher auch müde. So pendelt sich die Schlafenszeit ein.
  5. Ernährung

    Schwerverdauliche, kohlenhydrathaltige und fettige Speisen sollten vor dem Schlafengehen vermieden werden. Sie beeinträchtigen den Darm und den Magen in der Nacht. Ernährungsmediziner empfehlen in etwa 4 Stunden vor dem zu Bett gehen keine großen Gerichte mehr zu sich zu nehmen.Auch sollte man auf Alkohol verzichten. Er macht müde, kann aber durch den Alkoholabbau im Körper zu einen leichten Schlaf und einer zu kurzen Tiefschlafphase führen. Ebenfalls sollte man auf Getränke mit Koffein verzichten. Koffein kann bis zu 12 Stunden oder länger im Körper aktiv sein.
  6. SchlafritualeJeder Mensch hat seine Rituale. Warum also nicht beim schlafen? Wer liest sich etwas entspannt, z.B. mit Meditation, oder wie ich es mache mein Erfolgstagebuch zu führen. Man kann auch einfach Musik hören. Alles als Ritual ausgelegt kann sich positiv auswirken.
  7. Vermeide elektrische Geräte

    Alle Geräte mit Monitoren strahlen blaues Licht aus, dieses kommt in der Natur nur im Sonnenlicht vor. Dem Körper wird signalisiert, dass wach bleiben soll. Das Schlafhormon (Melatonin) wird nicht gebildet und man wird nicht müde.Also Finger weg von Smartphones, Tablets oder Laptops kurz vor dem zu Bett gehen. Das verwenden von eBook Readern bleibt möglich, da diese in der Regel kein blaues Licht ausstrahlen

Deutsche Gebärdensprache 5

Vergangenes Wochenende habe ich zusammen mit meiner Frau an der Weiterbildung in Gebärdesprache teilgenommen. Wieder führte uns der Weg nach Heidelberg. Die Sprachschule war bisher immer unser Anlaufpunkt für Gebärdensprache. Wer nähere Informationen dazu haben möchte besucht am Besten deren Homepage. Unter www.gebaerdenverstehen.de findet man alle erdenklichen Informationen und auch die dortigen Kursangebote.

Wie immer hat sich die gleiche Gruppe wieder zusammen gefunden. Die Zeit seit dem DGS 4 Kurs war terminbedingt leider etwas länger als wir es hofften. Diesmal war wieder ein Dozentenkurs für die Gestaltung des Unterrichts da. 5 Teilnehmer dieses Kurses teilten sich die Unterrichtseinheiten. Wie immer war der Unterricht nicht langweilig und auch durch eine „Outdoor“ Einheit und einen Einkauf im nicht weit entfernten Supermarkt führten zu einigen interessanten Erkenntnissen. Wir waren fast 1 Stunde unterwegs, Zeit die wir nutzten um uns auch in Gebärden zu üben. Wir lernten Wegbeschreibungen und unterhielten uns auch sonst recht gut. Ich war positiv überrascht, dass ich noch recht gut mit Gebärden kommunizieren konnte. Leider hatten wir, wie auch in der Vergangenheit, wenig geübt.
Der Einkauf im Supermarkt gestaltete sich als einfache Aufgabe, die wir schnell und korrekt erledigten.

Nach der Mittagspause lernten wir noch einige Gebärden unter anderem wie man Bilder beschreibt und dergleichen mehr. Das Highlight war der Abend, wir gingen mit den Dozenten, der Inhaberin der Gebärdenschule und zwei weiteren Kursen in ein nahegelegenes Flammkuchen Restaurant. All-you-can eat Flammkuchen und sehr nette Unterhaltungen mit den Dozenten. Ein gelungener Abend.

Wir mussten dieses Mal wieder ein anderes Hotel buchen und landeten so im SEVEN DAY Boardinghouse. Ein gepflegtes Hotel mit geräumigen Studios. Wir buchten noch das Frühstück dazu und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Am Sonntag lernten wir alles zum Thema reisen oder besser Urlaub allgemein. Backen und Kochen. Mit sehr gut durchdachten Rollenspielen konnten wir wieder einen sehr guten Unterricht von den Dozenten genießen.

DGS 5 Urkunde

Auch der nächste Termin und die Themen wurden schon angesprochen. Wir freuen uns schon auf den Oktober, wenn es wieder losgeht.

 

 

Urlaub Kanada 2018 – Teil 2

Montreal

Für meine Bekannten war es wichtig, dass wir an diesem Tag auch zwei Spezialitäten essen sollten, Poutine und Smoked Meat. Sie fuhren mit uns zu einem führenden Restaurant, dass völlig überfüllt war. Lediglich draußen fanden wir noch drei Plätze. Das ist ja immer ein Zeichen, dass man in einem guten Restaurant ist. Es gab an diesem Abend auch Live Rockmusik. Also hatten wir schon einmal einen guten Eindruck. Hier können sie sich die Homepage anschauen. Das Essen schmeckte sehr gut und wenn wir einmal wieder in der Nähe sind, werden wir dem Restaurant wieder einen Besuch abstatten.

Smoked Meat Sandwich
Smoked Meat Sandwich
Poutine
Poutine

Gut man muss zugeben es ist nicht unbedingt ein Essen für einen Feinschmecker, aber wie schon gesagt es schmeckte gut.

Ottawa

An einem Montag, es war glücklicherweise schönes, sonniges Wetter machten wir uns auf den Weg nach Ottawa, der Hauptstadt Kanadas. Eine sehr schöne Stadt, die wir mit dem Hop-On-Hop-Off Bus ansahen. Wir hatten ja leider nur einen Tag dort. Nach der Bus Tour sind wir noch in einem Markt zum Essen gewesen. Auch hier hatten wir nicht schlecht gegessen.

Auf der Heimfahrt kauften wir noch ein paar Dinge für ein Barbecue ein.

Quebec

Der letzte Teil unserer Reise führte uns nach Quebec. Meines Erachtens nach, die schönste Stadt, die wir besuchten. Wir fuhren auch hier wieder mit dem Hop-On-Hop-Off Bus durch die Stadt. Es gab viel zu sehen, leider hatten wir nur diesen einen Tag für eine Stadtbesichtigung eingeplant. So entstanden lediglich Bilder vom Bus aus und in der Altstadt, wo wir auch abends gegessen hatten.

Île d’Orléans

Hier können sie sich etwas über die Insel belesen. Leider hatten wir für unseren geplanten halben Tag auf der Insel anderes Wetter gewünscht. Leider regnete es und es war sehr kalt. Wir hatten nur etwa 8 Grad und der Wind tat sein übriges. Es fühlte sich an wie im Winter. Nachdem wir am Vortag 29 Grad hatten, war es schon etwas gewöhnungsbedürftig. Aber wir machten das Beste daraus. Wir fuhren eine runde um die Insel und sahen uns die Chcolaterie an tranken dort einen Kaffee und fuhren dann in Richtung des Parc de Monmorency. Wieder über die einzige Brücke (Pont de l’île d’Orléans) zum Montmorency-Fall. Bis dahin hatte sich am Wetter nur geändert, dass es weniger regnete. Wir hielten uns aus diesem Grunde auch nur etwa eine Stunde dort auf. Hier können sie sich etwas über den Fall informieren.

Trois-Rivières

Trois-Rivières war die letzte Stadt auf unserer Kanadareise. Geplant war ein einstündiger Aufenthalt am Sankt-Lorentz-Strom. Ich nutzte die Gelegenheit und rauchte eine schöne Zigarre. Bilder haben wir nur wenige hier gemacht. Wir wollten auf dem Weg zum Flughafen nur kurz pausieren und das war auch alles was wir hier taten.

Hoffentlich bald einmal wieder ….

Ich werde den Text und auch noch Bilder in den nächsten Tagen 
und Wochen ergänzen.

Urlaub in Kanada 2018 – Teil 1

Nachdem leider unser im Februar vorgesehener Golfurlaub aus terminlichen Gründen ausgefallen ist, stellte sich die Frage „Was tun in 2018?“. Schnell fanden wir eine Antwort, schon lange wollten wir Freunde in Kanada besuchen und entschlossen uns dies auch in die Tat umzusetzen. Wie immer bei solchen Reisen kümmerte ich mich um die ganze Organisation der Reise selbst, d.h. Hotels suchen, Was gibt es zu sehen und dergleichen mehr.

Die geplante Route war Montreal, Toronto, Niagara Falls, Montreal, Ottawa und letzten Endes noch Quebec. Das ganze mit einem Mietwagen. Wie sich herausstellen sollte sind die Distanzen zwischen den Städten für einen deutschen nicht unbedingt leicht einzuschätzen. Auf der Landkarte sieht alles relativ Nahe aus. Eine Erkundung Kanadas ohne Fahrzeug ist meines Erachtens auch gar nicht möglich. Vielleicht empfiehlt sich auch das anmieten eines Wohnmobils, wenn man mehr Flexibilität benötigt.

Montreal

Wir haben uns wie immer auf unseren Flügen für die Lufthansa entschieden. Der Flug war angenehm. Der Flug dauerte 8 Stunden.

Die Einreise nach Kanada war schnell und ohne große Probleme. Es gab Terminals an denen man sich anmeldete. Nach einigen Fragen und dem Scannen des Reisepasses wurde ein Papier ausgedruckt und ging damit durch die Personenkontrolle. Auch das abholen der Koffer war schnell.

Angekommen in Montreal holten wir zuerst den Mietwagen direkt am Flughafen ab. Es war nicht das gewünschte Modell, aber das Upgrate entschuldigte dieses Versehen. Mit dem Wagen ging es dann zu unseren Bekannten nach Hause, wo wir die ersten beiden Nächte verbringen wollten. Der Tag klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

Am folgenden Tag reisten wir zu einer Alpakafarm etwa 2 Stunden entfernt, bei der Gelegenheit besuchten wir noch ein Weingut und machten dort eine kleine Weinprobe. Auf dem Rückweg sahen wir uns noch eine kleine Stadt mit ihrem schönen Blick auf den Lac St. Louis an. Ein gelungener Start in den Urlaub. Was mir bereits aufgefallen ist, ist das die Preise vernünftig sind. So in etwa auf deutschem Niveau. Lediglich Alkohol war etwas teurer.

Toronto

Am Montag fuhren wir von Montreal nach Toronto, eine Strecke von meinem Wohnort nach Hamburg. Etwa 550 km lang mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h, die erlaubte maximale Geschwindigkeit in Kanada. Am späten Nachmittag trafen wir dort ein und wurden auch vom Eigentümer des angemieteten Appartements empfangen. Das Appartement entpuppte sich als Glücksgriff. Die Lage im angesagtesten Viertel von Toronto. Einfach auch mal Glück gehabt.

Toronto ist in vielen belangen wie New York, nur wesentlich kleiner und auch nicht ganz so teuer. Wir hatten im Vorfeld den Citypass gebucht und wollten uns in den drei Tagen in Toronto die Hauptsehenswürdigkeiten anschauen.

  • Ripley’s Aquarium
  • CN Tower
  • Royal Ontario Museum

Zeitlich haben wir die beiden anderen Aktivitäten leider nicht mehr geschafft.

Toronto
Toronto

 

Niagara Falls

Ein sogenanntes MUST-SEE in Kanada sind natürlich die Niagara Falls, die Stadt selbst ist völlig auf den Tourismus ausgerichtet, was man an den dort doch höheren Preisen auch schnell erkennen kann. Wir hatten das Sheraton mit Blick auf die Falls gebucht.

Niagara Falls mit "Maid-off-the-mist"
Niagara Falls mit „Maid-off-the-mist“

Ein Erlebnis war in jedem Fall die Fahrt auf dem Schiff nahe an die Falls heran. Ein feuchtes, aber dennoch sehr schönes Erlebnis. Sollte, nein, muss man getan haben.

Die Möglichkeit hinter die Falls zu blicken, also „Behind the Falls“, war meiner Ansicht nach die Sache nicht wert. Es gibt zwei Stollen, die hinter die Falls führen. Das ist im Prinzip schon alles. Es gibt noch außerhalb eine Plattform von der man schöne Bilder machen kann, aber das war es dann auch schon.

Behind the Niagara Falls
Behind the Niagara Falls

Back to Montreal

Von den Niagara Falls ging es dann mit einigen Pausen an den Raststätten zurück nach Montreal. Hier vielleicht eine kleine Anmerkung zu den On Route Stopps. Die Toiletten waren immer sauber und die Preise, die man für Burger, Pizza, Kaffee entrichten musste waren denen in den Städten gleich. Also keine Abzocke an den Raststätten wie wir es hier aus Deutschland kennen. Auch für die Toiletten wurde keine Gebühr verlangt. Auch sieht man an diesen Stopps, dass Deutschland ein Entwicklungsland im digitalen Segment ist. Es gibt ausnahmslos kostenfreies W-Lan in nahezu allen öffentlich zugänglichen Räumen und Restaurants.

Montreal

Am folgenden Tag besuchten wir Montreal City. Eine sehr schöne Stadt, wir wurden von unseren Bekannten durch die Stadt geführt, sind mit einem Riesenrad im Hafen gefahren und haben gut in einer der kleinen Restaurants im Hafenviertel gegessen. Der Gang durch die Stadt zeigte sehr schöne Gebäude und erinnert in vielen baulichen Strukturen sehr an Europa.

Basilique Notre-Dame de Montréal
Basilique Notre-Dame de Montréal

Beeindruckend war auch die Kirche auf dem höchsten Punkt von Montreal. Das L’Oratoire Saint-Joseph du Mont-Royal ist in seiner Größe beeindruckend. Wir waren etwas länger dort, weil an diesem Sonntag ein Konzert dort stattfand, welches wir uns anhören wollten.

L’Oratoire Saint-Joseph du Mont-Royal

Dort gibt es eine Treppe mit 99 Stufen, die ausschließlich von Pilgern genutzt werden darf, die auf Knien hinaufsteigen. Ich kann mir so etwas ja überhaupt nicht vorstellen, aber ich habe vier Personen gesehen, die auf Knien die Treppen hinaufgingen und dann den Weg bis zum Altar auf Knien beendeten.