Der Marathonmanger

Es liegt lange zurück, vergessen konnte ich es doch nicht. Ich trauere auch der Entscheidung von damals häufiger nach. Auch wenn ich der Meinung bin, dass jede Entscheidung auch postive Seiten hat. Vielleicht wäre ich jetzt nicht an dem Punkt meinen lang gehegten Traum zu verwirklichen.

Als ich noch aktiver Radsportler war wollte ich immer das Race across america bestreiten und auch beenden. Wer es nicht kennt, dass RAAM gilt als das härteste Radrennen der Welt. Es ist ein Einzelzeitfahren von Oceanside in Californien nach Annapolis in Maryland. Etwa 4800 km gilt es dabei zurück zulegen. Die damals gängige Strategie war zu starten und so lange rad zufahren, bis man übermüdet vom Rad steigen muss. Lange dachte ich darüber nach und entwickelte eine Strategie. 17 – 18 Stunden am Tag zu fahren und den Rest in einem Hotel oder Wohnmobil zu schlafen. Eine Technik, die damals niemand für möglich hielt. Ich fragte einige meiner Bekannten Extremradfahrer und alle meinten, dass es unmöglich ist das RAAM so zu finishen. Nach sehr reiflicher Überlegung hatte ich damals davon abgesehen das Projekt in Angriff zu nehmen. Die Zweifel, die meine damaligen Radfreunde, mir ins Gehirn pflanzten erwiesen sich als zu mächtig, so dass das Projekt für mich damals erledigt war. Ich verlor den Radsport etwas aus den Augen, mangels interessanter Ziele. Erst 2006 beendete ein deutscher Radsportler das RAAM mit genau der Strategie, die ich Jahre zuvor schon im Kopf hatte. Ein harter Schlag für mich. Allerdings auch eine der wichtigsten Erfahrungen meines Lebens.

Lasse dir niemals von anderen einreden, dass irgendein Traum oder Ziel 
nicht erreichbar ist. Glaube an deine Ziele und bleibe fokussiert.

Damals wollte ich Menschen inspirieren sich große Ziele zu setzten. Ich wollte ihnen zeigen, wie man seine Ziele definiert und wie man diese auch konkret umsetzen kann. Zu dieser Zeit hatte ich leider beruflich einige Probleme und verlor den Fokus auf meine eigentlichen Ziele. Bis ich vor einem Jahr an einem BrainDay von Oliver Geisselhart teilnahm. Dabei sollten wir uns gedanken zu unseren Zielen machen und ich stellte fest, dass der Lebenstraum Coach/Speaker zu werden immer noch in mir ruht. Ich habe geschaut, was ich besonders gut kann und habe im vergangenen Jahr wieder alle meine Bücher über Sport, Ziele und Persönlichkeitsentwicklung abermals gelesen und mir ein entsprechendes Projekt erdacht.

Mit „Der Marathon Manager“ will ich Menschen inspirieren in unserer doch sehr stressigen Zeit und dem stressigen Arbeits- und Privatleben, sich Ziele zu suchen und diese auch umzusetzen.

Mein Warum?

Ich war schon immer begeistert von Menschen, die fast unmögliches erreicht haben.

  • 24 Stunden am Stück laufen?
  • 217 km durch das Death Valley laufen (bei etwa 50 Grad Celcius)
  • 100 km am Stück laufen
  • Marathon zu laufen
  • Halbmarathon
  • einen Ironman zu finishen

Für mich im Jahr 2002 unerreichbar. Nachdem ich 2000 aufhörte Rad zufahren und einige Kilogramm an Gewicht zunahm und dann 2002 mein damaliges Unternehmen unterging war die Motivation für Sport bei Null. Ich brauchte dringend einen Job. Ich war im Verkauf tätig, aber das wurde beim Einbruch des Neuen Marktes damals nicht gesucht. Eine Notlösung musste her. Mein Studium finanzierte ich teilweise dadurch, dass ich beim DRK als Rettungssanitäter arbeitet. Ich bewarb mich und bekam den Job, bildete mich noch weiter zum Rettungsassistenten. Wir bauten ein Haus und ich war im Hamsterrad angekommen. Etwa 50 Stunden Bereitschaftdienst pro Woche, Hausbau, usw. Es blieb wenig Freitzeit. Keine gute Voraussetzung um sich ein sportliches Ziel zu stetzen. In der damals gängigen Marathonliteratur sprachen alle, davon, dass man für ein erfolgreiches Marathonfinish mit einer Trainingszeit von etwa 10 Stunden planen soll. Ein Wochenpensum, welches ich unmöglich durchführen konnte. Ich machte mir Gedanken, wie ich mein damaliges Radtraining gestaltet und ich versuchte genau das auch beim Laufen einzusetzen. Ich starte im Juli und lief meinen ersten Marathon Ende Oktober. Meine Zielzeit 4:20 Stunden, also gar nicht schlecht für den ersten Marathon. Im Januar lief ich mit einem 50 km Lauf meinen ersten Ultramarathon. Es folgten viele Marathon und Ultraläufe. Meine durchschnittliche Trainingszeit dafür unglaubliche 3 Stunden pro Woche.

Auch bei meinen Ironman Trainings hielt ich es genauso. Ich trainierte nie mehr als 8 Stunden die Woche, es war ja auch nicht mein Ziel eine Topplatzierung zu erreichen. Mir ging es nur darum an den Ironman teilzunehmen und diese auch zu finishen. So schaffte ich es auch einen der härtesten Ironman, den auf Lanzarote, zwei Mal zu finishen. Zwar mit kleinen Problemen, die ich in einem anderen Post einmal beschreiben werde.

Ich möchte mit dem Projekt „der Marathon Manager“ zeigen, dass alle in der Lage sind einen Marathon zu finishen, wenn sie meine Methode anwenden auch mit wenig Zeitaufwand.

Mehr Informationen hierzu gibt es bald auf der Internetseite www.dermarathonmanger.de befindet sich derzeit im Aufbau.

 

 

 

 

 

KK
Was immer du tun kannst oder wovon du träumst – fang damit an. Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich. Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

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